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1. Laufer Biomarkt

Erika Vogel mit Museumspädagogin Julia Uehlein
Produkte testen mit Museumsleiterin Dr. Renate Kubli und Bürgermeister Benedikt Bisping
Das Team und Gäste des Tages

17.04.2011

 

Natur und Kultur Erleben: Biomarkt im Industriemuseum Lauf

 

Was haben Bioprodukte und lebendig vermittelte Geschichte gemeinsam? Beide sind ein nachhaltiges Erlebnis! 

 

Beim 1. Laufer Biomarkt drehte sich im Industriemuseum einen Tag lang alles um den Verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Rohstoffen und kulturellen Hinterlassenschaften.

 

Regionale Bioanbieter präsentierten sich mit allerhand Verführungen für Groß und Klein. Kaffee und Kuchen luden nach einem Rundgang über dem Markt neben Bier und Wein aus ökologischem Anbau zum Verweilen im einmaligen Gartenambiente des Museums ein.

Kinder konnten beim Müslimachen und Energiekugeln rollen selbst aktiv werden oder bei der Wollherstellung mit Spinnrad und Handspindeln zusehen.

 

Neben der Vielfalt der zur Schau gestellten Bioprodukte lockte aber auch das Museum selbst. Nicht nur mit der kultigen 70er-Jahre Sonderausstellung, sondern auch mit historischen Werkstätten, in denen althergebrachte Produktionsweisen lebendig gemacht und so nachhaltig vor dem Vergessen bewahrt wurden.

 

Die Gäste konnten sich einen Tag Zeit nehmen für zwei unserer wichtigsten Ressourcen: Natur und Kultur.

Ein Biomarkt in einem Industriemuseum - das ist ja eine recht ungewöhnliche Kombination. Wie kam es dazu?

 

E. Vogel:

Der Biogedanke in seiner ursprünglichen Ausprägung, wie er in den 70ern aufkam, nimmt genau das auf: Wie wurde etwas gut und richtig gemacht, bevor die Lebensmittelindustrie aufkam, bevor Lebensmittel also nur noch mit Industriezucker gesüßt und Getreide nur als weißes Mehl verarbeitet wurde.

J. Uehlein:

Bei der Herstellung von Bioprodukten spielt außerdem das Bewahren von handwerklichen Traditionen eine große Rolle. Das ist ein Anliegen, das wir mit den Ausstellern teilen.

E. Vogel:

Die Unterstützung von regionalen Betrieben bedeutet auch eine Stärkung der gesamten Region. Und mit unserem besonderen Biomarkt fördern wir den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur ebenso wie mit kulturellen Hinterlassenschaften.

 

[das gesamte Interview]

 

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